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Ein sicherer Ort zum Essen und Spielen

Im Center finden Kinder und Jugendliche eine verlässliche Mahlzeit, einen geschützten Raum und Zeit zum Spielen. Der mitgebrachte Fußball ist das einzige Spielzeug, das den Kindern zur Verfügung steht, und wird mit großer Freude genutzt. 

Im Center finden Kinder und Jugendliche eine verlässliche Mahlzeit, einen geschützten Raum und Zeit zum Spielen. Der mitgebrachte Fußball ist das einzige Spielzeug, das den Kindern zur Verfügung steht, und wird mit großer Freude genutzt. 

Im Center finden Kinder und Jugendliche eine verlässliche Mahlzeit, einen geschützten Raum und Zeit zum Spielen. Der mitgebrachte Fußball ist das einzige Spielzeug, das den Kindern zur Verfügung steht, und wird mit großer Freude genutzt.
 

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auf der Farm in den Ferien
Der Boden ist staubig und trocken.
Es gibt noch viel Potenzial auf der großen Fläche

🌱 Die Farm – Anbau, Tierhaltung und Zukunftsperspektiven

Etwa 45 Fahr-Minuten vom Center entfernt liegt die Farm – ein fünf Hektar großes, mit hohen Mauern umgebenes Gelände, das in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil unserer Projektarbeit geworden ist. Was einst ein weitgehend brachliegendes Stück Land war, entwickelt sich nun Schritt für Schritt zu der wichtigsten Lebensgrundlage für die Kinder im Center.

Auf dem Gelände stehen heute ein Gewächshaus, zwei große Wassertanks mit 3.000 und 5.000 Litern Fassungsvermögen. Es gibt einen Brunnen mit einer Pumpe sowie vier Wasserschläuche. Kühe, Schweine, Hühner und sogar Fische in einem alten Becken gehören inzwischen zur Farm. Der größte Bereich ist für den Gemüseanbau vorgesehen – noch längst nicht vollständig genutzt, aber voller Potenzial.

Die Idee hinter der Farm ist einfach und nachhaltig: Ein Teil des angebauten Gemüses soll direkt den Kindern im Center zugutekommen. Alles, was darüber hinaus geerntet oder durch die Tierhaltung erwirtschaftet wird, kann verkauft werden. Mit diesen Einnahmen lässt sich wiederum ein Teil des Essens für die Kinder finanzieren. Die Farm ist damit die einzige realistische Chance, langfristig ein Stück finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.

In den vergangenen zwei Jahren konnte viel erreicht werden. Der Kuhstall wurde zumindest provisorisch erweitert, und es gibt nun endlich einen eingezäunten Bereich für die Tiere. Früher mussten die Kühe an kurzen Stricken unter Bäumen angebunden werden, damit sie nicht das Saatgut zertrampelte oder auch fraßen. Seit 2025 wurden zwei neue Kühe gestiftet, und in diesem Jahr kamen bereits zwei Kälbchen zur Welt – ein großer Schritt für die Selbstversorgung.

Ein wichtiges Ziel für dieses Jahr ist es, den Kuhstall vollständig fertigzustellen und den Gemüseanbau weiter auszubauen. Außerdem soll eine zweite Pumpe angeschafft werden. Als die alte Pumpe vor einiger Zeit mehrere Tage lang nicht repariert werden konnte, wurde die Wasserversorgung für Tiere und Pflanzen kritisch. Eine zusätzliche Pumpe würde endlich Sicherheit schaffen.

Die Farm ist noch im Aufbau, aber sie wächst – und mit ihr die Hoffnung, eines Tages die Versorgung der Kinder aus eigener Kraft sichern zu können.

Neuer Freilaufzaun auf der Farm in Arusha mit Weidefläche und Tieren.
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